Spusi-Affair
Spusi-Affair

Spusi-Affair

Die Bedeutung von Spusi kann Affäre oder Geliebte sein.
Gspusi oder Gschpusi ist österreichisch oder bayrisch.
Und was ist mit Spurensicherung?

Deutschstunde beim Bäcker

Als ich heute Morgen beim Bäcker war, stand ich allein im Geschäft. Das ist bei diesem Bäcker eher ungewöhnlich, da er recht beliebt ist. Es standen also gleich 3 Verkäuferinnen im Laden. Zwei waren deutlich deutsch, eine wohl ursprünglich aus Südasien. Die beiden Bäcker-Kartoffeln erklärten der Neuen verschiedene Wörter und belustigten sich dabei. Eine von Ihnen bediente mich nebenbei.
Die andere fragte ihre neue Kollegin lachend:

„…und weißt du was ne Spusi ist?“

Da dachte ich, Spusi? Na klar, Spurensicherung. Weiß man doch. Kennt man doch aus dem Fernsehen.
Das ist aber nicht lustig, also wird es wohl auch eine Dialektbedeutung haben.

 

Spusi – Affäre, Geliebte, Techtelmechtel

Im Netzt findet man zu Spusi österreichische bzw. bayerische Entsprechungen. Aber es gibt wohl verschiedene Schreibweisen:

  • Spusi
  • Gschpusi
  • Gspusi
  • G’Spusi

Wikipedia meint dazu, dass es sich um eine Affäre, bzw ein Techtelmechtel (ebenfalls österreichisch) handelt.

Etymologisch konnte ich dem Wort nicht sauber nachgehen.
Es scheint aber von „sposa, sposo“ (Braut, Bräutigam) abzustammen.
So schreibt es zumindest das bayerische Wikipedia zu Gspusi

Spusi – Spurensicherung

Bekannt ist der Begriff auch aus dem Fernsehen, z.B. CSI oder Tatort.
Spurensicherung, polizeiliche Abkürzung Spusi, ist ein Teilbereich der Forensik. Dabei beschäftigen sich die Kollegen der Polizei damit Beweise und Spuren am Tatort zu sichern.

Bei diesen TV-Krimis verrichten die Herren (selten Damen) meist besonders eklige Arbeiten.
Ach halt. Das sind die von der SpuBe nicht von der Spusi ;)

Allen, denen nicht bekannt ist, was die von der Spurenbeseitigung machen, sei der Tatortreiniger wärmstens ans Herz gelegt.
Bjarne Mädel (bekannt als Ernie aus Stromberg) räumt auf und trifft verschiedenste Persönlichkeiten und Gesellschaftsmuster.
Zurecht bereits 2012 und 2013 mit dem Grimmepreis dekoriert.

Hier ein kurzer Trailer, natürlich mit kurzer Erklärung zum Begriff Tatortreiniger (SpuBe):


 

Bildquelle: Richard Foster / Lynda Sanchez

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